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Informatik Sekundarstufe II

Didaktik
Selbstorganisiertes Lernen (SOL) im Informatik-Unterricht

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Begriffskarten

Begriffe zur objektorientierten Programmierung mit Java
(Download als RTF-Dokument)


Abstrakte

Klasse

Code-

Duplizierung

Wartungs-

freundlicher

Code

Klassen-diagramm

Kennt-ein-Beziehung

Vererbung

Erweitern von

Klassen

super

Hat-ein-

Beziehung

ArrayList

Poly-

morphismus

Superklasse

statischer Typ

dynamischer Typ

Ist-ein-

Beziehung

Objekt-

diagramm

abstrakte Methode

Geheimnisprinzip

Attribut

Sequenz-

diagramm

protected

statische

Klassen-

attribute

public

Überschreiben

von Methoden

dynamische

Methoden-

suche

Methode

Klasse

Prinzip der

Ersetzbar-

keit

private

Objekt

Wiederver-

wendung

von Code

Subklasse

 

Didaktische Hinweise 

Die Begriffskarten wurden in einem Leistungskurs Informatik zur Klausurvorbereitung eingesetzt.

Arbeitsaufträge und Auswertung

  • Dreiergespräche: Jeder Schüler erhält 3-4 Begriffe (Wahlmöglichkeit oder Zufallsprinzip), welcher er innerhalb von 15 Minuten vorbereiten soll. Dafür stehen ihm Hefter und Internet zur Verfügung. Anschließend sammeln sich die Schüler in 3er- oder 4er-Gruppen, wo jeder Schüler seine Begriffe erläutert. Für die Darstellung eines Begriffes hat der Schüler zunächst 2 Minuten zur Verfügung, in denen er frei über diesen redet. Die anderen Schüler hören "aktiv" zu und stellen anschließend Fragen. Am Ende dieser Runde sind alle Schüler über die Begriffe aus ihrer Gruppe informiert.
  • Zum Abschluss der Dreiergespräche findet eine "Feedbackrunde" im Plenum statt, in der die Schüler ihre Einschätzung des Verfahrens abgeben.

    Nach Herold/Landherr S.73 (vgl. Literaturliste)  verfolgt das Dreiergespräch u.a. folgende Ziele:

    • Zunehmende strukturiertes freies Reden in vorgegebenen Zeiten
    • Versprachlichung abstrakter Begriffe
    • Entwicklung und Vertiefung von Assoziationen
    • Reden lassen und aktiv zuhören
    • Vernetzung mit bereits vorhandenem Wissen.


    Die große Chance dieses Verfahren ist es, dass ein Schüler im freien Reden einen individuellen Weg zum Begriffsverständnis gehen kann, was ihm bei konventionellen Methoden wie Lehrervortrag, Tafelanschrieb oder Unterrichtsgepräch mit knappen Fragen und Antworten
    nicht gelingen kann. Der Leher sollte aber darauf achten, dass dieser "individuelle Weg" nicht zu einem fachlich falschem Begriffsverständnis führt.

  • Sortieraufgabe: Jeder Schüler entscheidet für jeden Begriff, ob er ihn verstanden hat oder nicht ("Weiß ich"-- "Weiß ich nicht"). Falls er meint, den Begriff noch nicht verstanden zu haben, wendet er sich an den "Experten" aus dem Dreiergespräch oder an den Lehrer.
    Gehen Sie davon aus, dass Schüler bei diesem Verfahren nicht sofort eine ehrliche Entscheidung treffen. Ein großes Ziel aller Verfahren ist es aber, dass die Schüler selbstverantwortlich arbeiten, dazu gehört auch eine realistische Selbsteinschätzung.

  • Strukturlegen: Jeder Schüler legt aus den Begriffen seine eigene Struktur. Einzelne Schüler erläutern dem Lehrer ihrer Struktur. Der Lehrer versucht, fachlich falsche Strukturen gemeinsam mit dem Schüler zu modifizieren. Strukturlegen dient der individuellen Ordnung und Speicherung der fachlichen Inhalte. Die selbstgelegten Strukturen sollten schriftlich fixiert werden, so dass sie als ständige Unterrichtsbegleitung und zur Klausurvorbereitung immer bereit liegen.
verantwortlich: A. Dietz