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Basilika
 

Das Wort Basilika kommt aus dem Griechischen (stoá basílike) und bedeutet soviel wie Königshalle. So nimmt man an, dass die Bezeichnung zuerst für eine griechische Königshalle in Athen benutzt wurde.

 

In Rom wurden mit Basilika größere Markt-, Versammlungs- oder Gerichtshallen (sogenannte profane Bauten = weltliche) bezeichnet. Diese Hallen hatten meist mehrere Schiffe und an der hinteren Seite einen halbrunden Abschluss. Verschiedene Einbauten waren nicht selten.

 

In der christlichen Baukunst wurde der Bautyp der römischen Basilika für den Bau von Kirchen übernommen. Verbreitet waren dreischiffige Bauten. Das Mittelschiff war meist höher als die Seitenschiffe, so dass der Lichteinfall durch eine über den Dächern der Seitenschiffe liegende Fensterreihe (Lichtgaden) erfolgen kann.

 

Aus dem halbrunden Abschluss entstand die Apsis, wo der Altar stand.

 

Die Basilika wurde zum Grundtyp des Kirchenbaus und beherrschte den Bau bis weit ins Mittelalter. Dabei wurde der Grundtyp durch verschiedene Veränderungen immer weiter entwickelt. Schon im vierten Jahrhundert kamen Querschiffe hinzu, dann Krypten, Verlängerung des Apsis zum Chor, Türme und Vorhallen.

 

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aktualisiert: 29.10.2003
 
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