Zurück zur Homepage Eisenbahn
       
Eisenbahn Reisen Meschenmoser | Augenzeugen
 

 

    Leben auf dem Transport an die Ostfront


 
Alte Hasen kennen die besten Plätze
"Auf dem Transport" war man beim Militär häufig. Weiß-Gott, wieviele Soldaten wieviele Tage des Krieges "Auf dem Transport" verbrachten. Und alle Transporte verliefen nach dem gleichen "Strickmuster".
Besatzung von Waggon 43
 
Das Leben auf dem Transport ist ein Leben im Waggon und aus dem Waggon heraus. 37 Mann je Waggon. Da konnte man durchaus noch wahlweise sitzen oder liegen. Besonders bequem war es aber auch nicht.
 
In der Waggonmitte ließ man den Raum zwischen den Waggontüren frei, als "Manöverfläche", zum Füßevertreten, Verpflegung verteilen, und so weiter. Die Waggonbesatzung verteilte sich rechts und links im Waggon. Der Waggonboden war mit Stroh bedeckt.
 
Im Waggon gab es bessere und schlechtere Plätze. Alte Hasen wußten das und strebten sofort die besseren Plätze an. Direkt an der Waggontür zu liegen, das war nicht gut. Dort zog es. Am meisten zog es natürlich aus der Fahrtrichtung. Die Fahrtrichtung konnte aber wechseln, je nachdem, ob der Zug von vorn oder hinten gezogen wurde.
Ich selbst strebte immer einen Platz unter einer der vier Waggonluken an. Dort konnte man am besten lesen. Aber auch zum Skatspielen brauchte man etwas Licht.
 
Waschen auf der Fahrt
 

SW: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Augenzeugen, Reise, Reiseerlebnisse, Bericht, Reisebericht, Tagebuch, Geschichte, 3. Reich, Krieg, Kriegstagebuch, Militär, Fahrt, Alltag, Ostfront, Verkehrswerkstatt, Berlin, Deutschland

 

       

© 1993 - 2014 Verkehrswerkstatt
Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert: 19.5.2000

wir-in-berlin.de: Treffpunkt im Internet zurück zur Homepage von Verkehrswerkstatt Mitmachen Schickt uns Post!!! Mindmap Sitemap der Verkehrswerkstatt Team und Freunde