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    Waschen auf der Fahrt


 
Ein Problem war die morgendliche Wäsche. Waschen war notwendig, denn im Waggon staubte es vom Stroh. Zwar gab es auf jeder Bahnstation eine Wasserpumpe. Eine war es aber nur, und einige hundert Menschen wollten sie benutzen. Den Betrieb kann man sich vorstellen. Ging es gut, so bekam jeder Waggon eine bestimmte Zeit zugewiesen, die Waggonbesatzung teilte diese Zeit dann unter sich auf. Trotzdem konnte es sein, dass man nicht mehr zum Waschen kam, weil der Zug abfuhr. Fürchterlich geschimpft wurde dann auf diejenigen, die sich nicht beeilt hatten. Gepflegt waschen konnte sich natürlich niemand. Ein Ausweg war, auf einem Bahnhof irgendwie an eine andere Wasserpumpe oder an einen Wasserhahn heranzukommen.
Aber mit dem Gedanken war man auch nicht allein. An Rasieren war nicht zu denken. Trockenrasierer gab es damals ja noch nicht.
 
Verpflegung und andere menschliche Bedürfnisse ...
 

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Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert: 29.10.2003

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