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    Folgen des Handels


 
Die Bevölkerung merkte bald, daß mit unserem Geld nicht viel anzufangen war. Demzufolge strebte sie nach Sachwerten, daher der blühende Tauschhandel.
Es gab Einheimische, die hauten die Soldaten kräftig über das Ohr. Umgekehrt taten Soldaten dies auch gegenüber Einheimischen. Dem Handel tat das keinen Abbruch, man mußte eben aufpassen. Der Handel hatte noch eine andere Folge. Die Bevölkerung entlang der Bahnlinie wird sich im Laufe des Krieges erheblich von der Bevölkerung unterschieden haben, die weiter weg lebte. Sie mag so viel deutsche Ausrüstung gehortet haben, daß man ganze Divisionen damit hätte ausrüsten können.
 
Der Tauschhandel endete, wenn die Lokomotive pfiff. Es dann wichtig, wer gerade Geld oder Ware oder beides in der Hand hatte. Man kann sich denken, daß es auch Soldaten gab, die die Zugabfahrt bei solcher Gelegenheit verpaßten.
 
Höhernorts sah man so etwas weni-ger gerne. Was war da alles in Bewegung zu setzen, um einen Soldaten, der zurückgeblieben war, wieder zu seiner Truppe zu bringen?
 
Sanitätstransport ins Lazarett nach Wasserburg/Inn (Oberbayern)
 

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Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert: 19.5.2000

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