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    Kohle fringsen


 
Im Winter 1946/47 war nicht nur im Ruhrgebiet die Not sehr groß. Die Verteilung der Ruhrkohle für den Hausbrand und für die Industrie wurde von den Allierten verfügt. Obwohl die Menschen im Ruhrgebiet "auf der Kohle saßen" hatten sie selber kein Heizmaterial.
Der Kölner Kardinal Frings predigte deshalb, daß das Stehlen zum Zwecke des Überlebens akzeptiert werden müsse. "Kohlen fringsen" war im Volksmund das organisieren von Kohlen. Dazu sprang man mit einem Sack ausgerüstet von einer Brücke auf Kohlenzüge. Während der Fahrt wurde der Sack gefüllt und an einem geeignetem Punkt abgeworfen. Diese Beschaffungsform war aus verschiedenen Gründen sehr gefährlich.
 
Hamsterfahrten
 

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© 1993 - 2014 Verkehrswerkstatt
Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert:19.5.2000

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