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Eisenbahn Reisen Meschenmoser | Augenzeugen
 

 

    Hamsterfahrten


 
Der große Mangel an Nahrungsmittel in den Städten forderte die Stadtbewohner zu Eisenbahnfahrten auf's Land heraus. Die Züge waren hoffnungslos überfüllt. Außen auf den Trittbrettern, zwischen den Puffern und auf den Waggondächern hielten sich die Menschen über viele Kilometer fest.
Dabei zogen sie mit ihren letzten Habseligkeiten von Hof zu Hof um Lebensmittel einzutauschen. So fanden Teppiche, Puppen, Silberbesteck einen neuen Besitzer.
Besonders ärgerlich waren Razzien von Militär oder der deutschen Polizei. Denn bei den Razzien wurden die Lebensmittel beschlagnahmt, da Hamsterkäufe verboten waren.
 
Das Tagebuch von Alfred Meschenmoser
 

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Autor: Alfred Meschenmoser, Essen
verantwortlich: Dr. Helmut Meschenmoser
aktualisiert: 19.5.2000

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