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„Konstruktion des Fahrrades bildet einen Zweig
des mechanischen Ingenieurwesens, welcher bereits seinen Einfluß
auch auf andere Zweige der Mechanik ausübt, und insbesondere in
nächster Zeit auch seinen Einfluß in hohem Grade besonders auf den
Bau der verschiedenen Arten von Straßengefährten ausüben wird. Es
sind erst wenige Jahre verflossen, seitdem Mechaniker die „Roller-“
oder „Kugellager“ als eine Vorrichtung anerkennen, mit welcher man,
wie es auf keine andere Weise möglich ist, an jeder Art von Mechanismen
die Reibung auf das allergeringste Maß herab vermindern könne. Und
so verdankt man es den Fahrradfabrikanten, daß sie es nachgewiesen
haben, daß für viele Arten von Maschinerie Kugellager nicht bloß
ein permanentes und zufriedenstellendes Mittel zum Gebrauch von
rotierenden Maschinenteilen, sondern daß sie auch ein äußerst einfaches
Mittel zum Adjustieren sind, und an Maschinen zu gleicher Zeit die
Wellenreibung solcher Teile von 30 % auf 60 % verringern. Ebenso
muß es auch weiter den Fahrradfabrikanten zugeschrieben und ihnen
verdankt werden, daß es möglich geworden ist, Straßengefährte herzustellen,
welche nicht nur leichter an Gewicht und Zug, sondern auch bequemer
für die darin Fahrenden sind. All dieses war erst durch die Erfahrungen
möglich geworden, mit denen die Fahrradfabrikanten vorausgegangen
sind; worin nicht nur die mit Gummi besetzten Räderkränze, sondern
auch die federnden Räder ihre Rolle gespielt haben.“
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