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  Airbus Industrie - Ein europäisches Kind
 
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Firmenverbund Ein europäischer Firmenverbund wird begründet
Absatzentwicklung Absatzentwicklung von Airbus
Bestellungen seit 1991 Bestellungen seit 1991 im Vergleich
Kriterien für Airbus-Flugzeuge Kriterien, die für Airbus-Flugzeuge sprechen könnten
  Die Firma Airbus Industrie ist ein Zeugnis für das Zusammenwachsen europäischer Nationen. Dass nach relativ kurzer Zeit bei ausgewählten Flugzeugtypen bereits der Markt angeführt wird, bestätigt die Idee der europäischen Zusammenarbeit.
  Ein europäischer Firmenverbund wird begründet
  In den 60er Jahren begann der damals marktbeherrschende amerikanische Flugzeugproduzent Boeing mit der Entwicklung eines neuen Großraumflugzeuges. Die Absatzchancen für ein modernes Großraumflugzeug waren attraktiv, da insgesamt die zivile Luftfahrt florierte. Linienflüge für den Geschäftsverkehr wie Charterflüge für den Massentourismus nehmen noch immer zu, und die Vorhersagen weisen ein weiteres Wachstum aus. Außerdem muss von den Luftfahrtgesellschaften längerfristig Ersatz für ausgediente Flugzeuge beschafft werden. Unter diesen Bedingungen erschien auch für die europäischen Flugzeughersteller die Entwicklung eines modernen Großraumflugzeuges interessant.
  Die Flugzeugentwicklung ist jedoch sehr kostenaufwändig, und neue Technologien fordern viele hochspezialisierte Fachkräfte. Einem einzelnen europäischen Flugzeughersteller konnte es jedenfalls bereits in den 60er Jahren nicht mehr gelingen, Boeing bei der Entwicklung eines attraktiven Großraumflugzeuges Konkurrenz zu machen.
  So fanden konsequenterweise 1965 erste Gespräche zwischen deutschen, französischen und britischen Flugzeugherstellern statt. Es handelte sich dabei um die Deutsche Airbus GmbH, die französische Aerospitale sowie Hawker Siddeley Aviation, die später Teil der British Aerospace wurden.
  Das vorrangige Interesse der Regierungen der beteiligten Nationen war es, durch ein neues - gemeinsames - Projekt die Arbeitsplätze in den jeweiligen Ländern zu sichern, bzw. neue zu schaffen.
  Dieses Bemühen war auf politischer Ebene zugleich mit einer Annäherung der europäischen Großmächte verbunden und stützte die längerfristigen Bestrebungen zur Bildung einer Europäischen Union.
  Benötigt wurde also eine Unternehmensorganisation, die die Arbeiten der selbstständigen Partner koordinieren sollte. So wurde relativ schnell, am 18. Dezember 1965, die Airbus Industrie mit Sitz in Toulouse (Frankreich) gegründet.
  Nachdem sich im Verlauf der frühen Planungen herausstellte, dass für die ersten Baureihen keine neuen Triebwerke entwickelt werden sollten, stieg die auf Antriebstechnik spezialisierte British Aerospace rasch aus (später beteiligten sich die Briten wieder).
  Am 29. Mai 1969 wurde schließlich vom deutschen Wirtschaftsminister Karl Schiller und dem französischen Verkehrsminister Chamant der sogenannte "Airbus-Vertrag" unterzeichnet. Der Vertrag sieht vor, dass Deutschland und Frankreich 50% der Entwicklungskosten tragen.
  Die Gründung von Airbus Industrie leitete eine Wende in der internationalen Luftfahrtindustrie ein, die bisher von den amerikanischen Firmen beherrscht wurde. Erstmals arbeiteten in Europa mehrere Länder an einem so großen Entwicklungsprojekt zusammen. Als dritter Partner kam dann der Flugzeughersteller CASA aus Spanien hinzu, später beteiligten sich weitere Firmen aus europäische Staaten.
  Der Verbund der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie führte schließlich Mitte 2000 zur Gründung des European Aeronautic Defence and Space Compagny (EADS). Die Airbus Industrie ist ein Unternehmen dieses europäischen Konzerns für Militär- und Zivilflugzeugbau, an dem sich Firmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande und Spanien beteiligen.
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© 2003 Verkehrswerkstatt
Kirsten Herfert, Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 29.10.2003

 

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