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  Konstruktionsmerkmale der Beluga
 
  Gefordert ist ein Frachtflugzeug, das alle notwendigen Baugruppen von den Werken der europäischen Airbus-Partner zur Endmontage nach Toulouse fliegen kann. Hierzu muss es in der Lage sein, vollständig vormontierte Tragflächen oder den Rumpf für ein Airbus-Verkehrsflugzeug zu befördern.
  Die Basis für den Bau des Super-Transporters A300-600ST (Beluga) bietet die zweistrahlige Airbus A300-600R, ein Mittelstreckenflugzeug für 266 Personen, das seit 1984 ausgeliefert wird.
  Verwendet werden die untere Rumpfhälfte, die Tragflächen, der Antrieb, das Fahrwerk sowie das Cockpit, das zudem auch in anderen Modellen der Flugzeugfamilie baugleich verwendet wird.
  Zur Erlangung des geforderten Frachtvolumens und zum ungehinderten Be- und Entladen der sperrigen Nutzlast wurde das Cockpit auf die Unterflurebene gesetzt.
  In Höhe des Fußbodens musste das Rumpfoberteil abgetrennt und durch die deutlich umfassendere Hufeisenstruktur ersetzt werden.
Ladeluke
Über dem Cockpit befindet sich die Ladeluke. Geöffnet wird sie über zwei Hydraulikzylinder, die sich an beiden Seiten befinden. Verbunden ist die mächtige Ladeluke durch mehrere Gelenke, die am Rumpf befestigt sind. Zur Verriegelung befinden sich entlang der unteren Ladelukenkante Verschlußmechanismen, die hydraulisch betrieben werden.
 
  Im geöffneten Zustand wird eine Höhe von 17,30 m erreicht, wobei sich eine Lukenfläche von 100 m offenbart.
Frachtraum
Die Frachtraumlänge beträgt 37,7 m bei einer Ladeflächenbreite von 5,43 m. Bei einem Rumpfdurchmesser von 7,40 m ergibt sich ein Raumangebot von 1400 m Volumen.
 
Höhen- und Seiten-leitwerke
Aufgrund der wesentlich höheren Nutzlast sowie der Veränderungen der Aerodynamik musste die Stabilität um die Quer- sowie die Hochachse verbessert werden. Hierzu wurden das Höhenleitwerk verstärkt und das Seitenleitwerk höhergesetzt. Darüber hinaus wurde die Wirksamkeit des Seitenleitwerkes verbessert, indem das Höhenleitwerk zusätzliche Seitenflächen erhielt.
 
Cockpit
Es handelt sich um ein Zwei-Mann-Cockpit mit zusätzlichen Klappsitzen für zwei weitere Crewmitglieder. Das Cockpit ist ein Standardmodul von der Airbus A300-600.
 
Einstieg
Die Crew gelangt durch eine Zugangstür mit integrierter Leiter durch die Rumpfunterseite auf das Unterdeck. Durch eine weitere Zugangstür erreicht man vom Unterdeck das Cockpit. Für Notfälle befindet sich seitlich hinter dem Cockpit ein Notausstieg.
 
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© 2003 Verkehrswerkstatt
Kirsten Herfert, Dr. Helmut Meschenmoser
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003

 

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