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  Arbeiten in der Lackierhalle
 
Lackierung in vier Schichten. Klick zum Vollbild.
  Foto: Lufthansa Technik AG, Alle Rechte vorbehalten!
  Mit dem Bau einer modernen Lackierhalle wurde in Hamburg u.a. durch eine fortschrittliche Industriewasser-Aufbereitungsanlage ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
  Früher musste der alte Lack von Flugzeugen unter anderem mit Phenol und Dichlormethan entfernt werden. Heute wird ein biologisch abbaubares Quellmittel aufgetragen und der alte Lack dann mit Gummischiebern und Wasser entfernt.
  Der nackte Rumpf lässt sich so viel besser auch auf Korrosion untersuchen. Dabei werden auch stecknadelkopfgroße Krater sichtbar, die durch Regentropfen und Hagelschlag entstehen können. An den Flugzeuglack sind hohe Anforderungen gestellt. Temperaturwechsel von +70 Grad Celsius bis -60 Grad innerhalb weniger Minuten dürfen ihm genauso wenig anhaben wie die intensive UV-Strahlung in großer Reiseflughöhe. Er muss in extremer Kälte elastisch sein, gleichwohl Regen, Hagel, Eiskristallen und Sandkörnern widerstehen.
  Vierzig Prozent weniger Farbe
  Seit Jahren arbeiten die Techniker der Lufthansa Technik an umweltfreundlichen Verfahren. Farben auf Wasserbasis, wie sie in der Automobilindustrie eingesetzt werden, sind für die Luftfahrt nicht geeignet, denn sie härten nur bei hohen Temperaturen aus. Ein Auto kann man in einen Trockenofen schieben, einen Jumbo nicht. Für die Außenhülle wurden neuartige Spritzpistolen (pro Stück 8.000 Mark) eingeführt (Foto). Damit braucht man 40 Prozent weniger Farbe und 40 Prozent weniger Lösungsmittel. 200 Kilo Farbe, aber 100 Kilo Gewicht weniger als früher werden jetzt für den Jumbo-Jet benötigt.
  Viertägiger Lackiervorgang
  Die Lackierhalle selbst verfügt über eine aufwändige Anlage zur Reinigung der Abluft. Lack- und Staubpartikel werden zu 98 Prozent zurückgehalten. Das ist nicht nur ein Vorteil für diejenigen Menschen, die in der Halle arbeiten, sondern beeinflusst auch die Qualität der Lackierung positiv.
  Nach den Lackierarbeiten erfolgen abschließend die Prüf-Flüge.
   

 

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© 2003 Verkehrswerkstatt
Kirsten Herfert, Dr. Helmut Meschenmoser
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003


 

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