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Verkehrswerkstatt: Geschichte | Suchen
 
  Das Auf und Ab mit der elektrischen Bahn
Elektrische Straßenbahn Versuchsstrecke 1881
  Da sich um die Jahrhundertwende das städtische Leben noch vielfach in den Straßen abspielte, war der Verkehr mit beschleunigten Fortbewegungsmitteln störend. Es bot sich an, eine zweite Ebene dafür zu schaffen. Da man den Boden in Berlin als zu sandig für einen Tunnelbau erachtete und Probleme mit dem Grundwasserspiegel fürchtete, blieb dafür nur der Raum über der Straße. Der Pionier auf dem Gebiet der elektrischen Verkehrsmittel, Werner Siemens, legte verschiedene Entwürfe für elektrisch betriebene Hochbahnen vor, die aber von Anwohnern, Geschäftsleuten und politisch Verantwortlichen als völlig unzumutbar abgelehnt wurden. Siemens hatte zunächst Hochbahngleise an beiden Straßenseiten mit Zugängen zu den Bahnsteigen über den zweiten Stock von Wohnhäusern vorgesehen.
  Eine ebenerdige Versuchsstrecke wurde 1881 von Lichterfelde zur Haupt-Kadettenanstalt (Finckensteinallee) gebaut. Von Siemens als "von den Säulen genommene Hochbahn" konzipiert, ging diese Strecke als die erste Straßenbahn der Welt in die Geschichte ein.
 
Der öffentliche Nahverkehr kommt in Fahrt
Die Hochbahn wird genehmigt
zur Inhaltsübersicht Übersicht: Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs
  Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Straßenbahn, Tram, Antrieb, Elektromotor, Energie, Strom, Öffentlicher Nahverkehr, Personenverkehr, ÖPNV, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Statistik, Geschichte, Stadtgeschichte, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt
  

 

Autorin: Helga Haas, Fotos: Landesbildarchiv Berlin
© 2003 Verkehrswerkstatt
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003

 

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