zurück zur Homepage
       
Verkehrswerkstatt: Geschichte | Suchen
 
  Erst hoch dann tief - die Linie 1
  Der erste Spatenstich für die Hochbahn erfolgte am 10. September 1896 an der Gitschiner Ecke Prinzenstraße. Die Firma Siemens und Halske konnte die Deutsche Bank zur Mitfinanzierung gewinnen, die sich schon an der Konkurrenzfirma AEG beteiligt hatte. Die AEG hatte Pläne zum Bau von Untergrundbahnen eingereicht und schon 1894 zu Versuchszwecken eine Tunnelbahn zwischen ihren Produktionsstätten in der Ackerstraße und der Brunnenstraße im Wedding gebaut. 1897 wurde die "Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin" gegründet.
Die Fertigstellung der Bahnstrecke zum 1. Januar 1900 verzögerte sich um 2 Jahre. Die Stadt Charlottenburg wünschte die Änderung der Pläne in eine Untergrundstreckenführung u.a. wegen ästhetischer Bedenken. Man befürchtete z.B., daß der Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche durch eine Hochbahntrasse verschandelt würde.
1902 wurde die Teilstrecke Potsdamer Platz - Zoologischer Garten feierlich eingeweiht.
 
Die Hochbahn wird genehmigt
Gründung der BeVauGe
zur Inhaltsübersicht Übersicht: Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs
  Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Hochbahn, U-Bahn, Bautechnik, Schachtbau, Öffentlicher Nahverkehr, Personenverkehr, ÖPNV, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Statistik, Geschichte, Stadtgeschichte, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt
  

 

Autorin: Helga Haas, Fotos: Landesbildarchiv Berlin
© 2003 Verkehrswerkstatt
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003

 

Mitmachen Schickt uns Post!!! Mindmap Schnell in einen Bereich gelangen. Team und Freunde
wir-in-Berlin.de: Treffpunkt nicht nur für Berliner Schulen zurück zur Homepage von Verkehrswerkstatt