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Verkehrswerkstatt: Geschichte | Suchen
 
  Gründung der BeVauGe
  Während der öffentliche Nahverkehr anfangs von konkurrierenden privaten und kommunalen Gesellschaften betrieben wurde, versuchte die Stadtverwaltung nach der Gründung des Zweckverbandes Groß-Berlin 1911 zunehmend Einfluß auf die eigenständige Entwicklung der unterschiedlichen Verkehrssysteme zu gewinnen. Aber erst nach der Novemberrevolution 1918 wurden die Verwaltungsstrukturen geschaffen, die eine Vereinheitlichung der Berliner Verkehrsverhältnisse ermöglichte. Nach und nach kaufte die Stadt Aktien der verschiedenen Gesellschaften auf. Es entstanden neue Arbeitersiedlungen im Grünen (Hufeisensiedlung, Onkel-Tom-Siedlung). Da die Fahrt zum Arbeitsplatz keine finanzielle Belastung darstellen sollte, wurde der Einheitstarif eingeführt.
  1928 fusionierten die Allgemeine Berliner Omnibus Actiengesellschaft, die Berliner Straßenbahn-Betriebs GmbH und die Hochbahngesellschaft zur "Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft", die am 1.1.1929 den Betrieb aufnahm.
  Die Planungen zu einem großzügigen Ausbau des Nahverkehrsnetzes wurden allerdings durch die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg vereitelt.
 
Erst hoch dann tief - die Linie 1
Literaturliste
zur Inhaltsübersicht Übersicht: Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs
  Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn, Wirtschaft, Ökonomie, Unternehmen, Betrieb, Aktiengesellschaft, Staat, Fusion, Öffentlicher Nahverkehr, Personenverkehr, ÖPNV, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Statistik, Geschichte, Stadtgeschichte, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt
  

 

Autorin: Helga Haas, Fotos: Landesbildarchiv Berlin
© 2003 Verkehrswerkstatt
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003

 

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