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Der Hochbahnhof Bülowstraße ist ein prachtvoller Jugendstilbau mit Sandsteinpylonen, Ziergiebeln, Schmuckportalen und einer triumphbogenähnlichen Vorhalle.

Zur Gestaltung dieses Hochbahnhofes wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den der berühmte Architekt Bruno Möhring gewann. Bruno Möhring entwarf auch Bahnhöfe für die Schwebebahn von Barmen nach Elberfeld.


  von Suedwest
Blick aus Südwesten

   

Das ständig wachsende Verkehrsaufkommen führte 1928/29 zu einem Umbau: die Bahnsteige wurden verlängert und am östlichen Bahnhofsende ein weiterer Zugang geschaffen.

In Folge des Mauerbaues sank durch den eingeschränkten Linienverkehr die Nutzung des Hochbahnhofs Bülowstraße, so dass er schließlich 1972 geschlossen wurde. Bis nach der Wende 1989 wurde der Bahnhof u.a. für einen Flohmarkt und einen Basar genutzt.

Seit 13. November 1993 halten in dem wiederhergestellten Hochbahnhof die Fahrzeuge der Linie 2 (Vinetastraße - Ruhleben).

 
Die Steinmetzstraße geht unter dem Bahnhof durch
   
 

Die Bülowstraße in Schöneberg ist benannt nach dem preußischen General Friedrich Wilhelm Freiherr Bülow Graf von Dennewitz (1755 - 1816). Bülow ging als Sieger über die Franzosen in den Schlachten von Luckau, Großbeeren und Dennewitz (1813) als "Verteidiger von Berlin" in die Geschichte ein. Im 19. Jahrhundert wurde er in Berlin auch als Komponist von Motetten, Psalmen und Messen bekannt.

 

 


 
Strassenleben am Bahnhof Bülowstraße um 1904
  Technische Daten:

Typ:

Fertigstellung:

Inbetriebnahme:

Architekten:

Maße:

 

Hochbahnhof

1901

11. März 1902

Bruno Möhring, Umbau: R. Möhring (Sohn von B. M.)

Länge 56 m, Breite 11,5 m,

Seitenbahnsteige: Breite 3,1 m, Länge 88,4 m

Verlängerung 1929 auf 120,7 m

Höhe über der Straße 7,1 m

 
       
         
   

© 2005 Verkehrswerkstatt
Dr. Helmut Meschenmoser
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Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 23.06.2005

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