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Warschauer Straße (Warsch. Brücke)  

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Der Hochbahnhof ist als Endhaltestelle zugleich Kopfbahnhof. Die Hochbahnanlage führt von der Warschauer Str. über einen 320 m langen Viadukt aus Backstein. Auf dem Hochbahngelände befinden sich zahlreiche Gleise, Weichen, Werkstatthallen, ein Stellwerk und eine Gleichrichteranlage.

Hier starteten seit dem 18. Februar 1902 alle Züge. Der Fahrgastbetrieb begann jedoch für das erste halbe Jahr 1902 von dem nur 300 m weiter entfernt gelegenen Hochbahnhof Stralauer Thor (später Osthafen). Fahrgäste konnten den Bahnhof Warschauer Brücke ab 17. August 1902 nutzen.

 
In den neunziger Jahren neu gebaute Eingangshalle

   
Zwar planten die Betreiber der ersten Hochbahn eine Verlängerung Richtung Nordosten, doch es blieb bei der Endhaltestelle. Stattdessen wurde 1901 eine Straßenbahnlinie eingeführt.

Bereits 1905 wurde die Stahl-Ziegel-Konstruktion der Bahnhofshalle nach den Plänen von Paul Wittig im Stil ,Neuer Sachlichkeit' umgebaut.
Seither verfügt der Bahnhof über vier Gleise und zwei Mittelbahnsteige. Die Bahnsteighalle wurde verlängert.

Über eine geschwungene Eisenbrücke neben der Bahnsteiganlage schwenken acht Zufahrtsgleise zu einer großen Halle aus Backstein. Bei diesem zweigeschossigen Gebäude handelt sich um die Betriebswerkstatt an der Rudolfstraße.
Es wurde von Alfred Grenander in Stahlskelettbauweise entworfen.
 
restauriertes Stellwerkshäuschen
   
 

Ähnlich wie bei der Stadtbahn liegt der Hochbahnhof mit der nach Westen anschließenden Trasse hin zur Oberbaumbrücke auf 29 gemauerten Viaduktbögen. Unter vier Bögen ist ein Gleichrichterwerk untergebracht, dass Gleichstrom für den Betrieb der Gleichstrommotoren bereitstellt.

Erhalten blieben zwei markante Zeugnisse aus der Anfangszeit: im Nordosten das rote ovale Treppenhäuschen, dass den Höhenunterschied zwischen Rudolfstraße und Warschauer Platz überbrückt. Außerdem über dem südlichen Gleis das Fachwerk-Stellwerkhäuschen.

Mitte Oktober 1995 wurde nach aufwändiger Restaurierung der Hochbahnhof wieder in Betrieb genommen. Um einen gemeinsamen Namen mit der S-Bahn-Station zu erlangen, wurde der Hochbahnhof umbenannt von Warschauer Brücke in Warschauer Straße.

 

 
Der Bahnhof Warschauer Brücke im Bau, ca. 1900
  Technische Daten:

Typ:

Fertigstellung:

Inbetriebnahme:

Architekten:
 
 
 
 
 

Maße:

 

Hochbahnhof

1901

18. Februar 1902

Entwurf des Konstruktionsbüros
 der Siemens & Halske AG (Typentwurf)
 Fachwerk-Stellwerkhaus und Treppenhaus:
 Paul Wittig
 Hochbahnviadukt: Otto Stahn
 Betriebswerkstatt: Alfred Grenander

Länge 57 m, Breite 16,3 m, Höhe 4,7 m

Bahnsteige: Länge 89,6 m, Breite 2,86 m / 4,0 m / 4,0 m

Vorhalle: Länge 14,4 m, Breite 9,7 m, Höhe 7,6 m
 Verlängerung 1929 auf 120,7 m
 Höhe über der Straße 7,1 m

 
       
         
    © 2005 Verkehrswerkstatt
Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 28.07.2005
  SW: Verkehr, Verkehrsmittel, Hochbahn, U-Bahn, Nahverkehr, Geschichte, Unterrichtsmaterial, Unterricht, Schule, Bildung, Sachunterricht, Verkehrswerkstatt, Berlin, Deutschland
 
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