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Zentral im Westteil der Stadt liegt der Wittenbergplatz. Ebenso zentrale Bedeutung hat dort der U-Bahnhof. Das heute bekannte Gebäude wurde aber erst 1913 erbaut.

Zur Eröffnung am 11. März 1902 war hier eine reine Durchgangsstation mit zwei Seitenbahnsteigen. Auf dem weitläufigen Platz befand sich damals ein relativ kleines Kassenhäuschen und zwei vom Jugendstil geprägte Portalbögen, wie sie auch von Pariser Metrostationen bekannt sind. Dies ändert sich mit dem Bau des ersten Großkaufhauses außerhalb der alten Stadtmitte. Das heute sehr bekannte KaDeWe eröffnete 1907. Die Bedeutung der U-Bahn-Station wuchs. Pläne zur Erweiterung entstanden. Zwei weitere Strecken sollten hier abzweigen.

Wittenbergplatz wurde zentraler Umsteigebahnhof zu den Linien nach Uhlandstraße und Thielplatz (heute Krumme Lanke).

 
Bahnsteig - Zug Richtung Ruhleben

   

Der neue Bahnhof wurde am 12. Oktober 1913 mit drei Bahnsteigen und fünf Gleisen eingeweiht. Der Architekt Alfred Grenander gestaltete eine Empfangshalle auf der Platzmitte, deren Grundriss dem Grabmal von Gallia Placidia (425 n. Chr.) in Ravenna nachempfunden sein soll. Der Bau ist in Eisenfachwerk errichtet, außen mit Muschelkalk und innen mit Majolikafliesen verkleidet.

Der zweite Weltkrieg legte den prächtigen Bau in Trümmer. Kurz vor Kriegsende, am 26. April 1945 musste der Betrieb eingestellt werden. Bei der Wiederinbetriebnahme am 24. Juni 1945 existierten nur noch Teile der Außenmauern. Bis Ende 1951 wurde die Eingangshalle stark vereinfacht wieder aufgebaut.

 
Ostsicht auf das Bahnhofsgebäude
   
 

1980 erfolgte die Eintragung der Empfangshalle in das Baudenkmalbuch. Die „Wiedergeburt“ der prächtigen Empfangshalle. Durch den Architekten W. R. Borchardt wurde die Renovierung eingeleitet und 1983 abgeschlossen.

Seit dem 13. November 1993 ist – ganz wie 1902 – die Fahrt über die Rampe Richtung Bülowstraße möglich.

Den Namen hat die Station nicht etwa nach der Lutherstadt Wittenberge erhalten, sonst hieß es Wittenberger Platz. Die durch Luther und Melanchthon bekannte Stadt im Mittelpunkt der Reformation fiel 1815 an Preußen. Beteiligt an diesen Kämpfen war ein preußischer General, der sich fortan mit dem Namen Friedrich Bogislaw Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg schmückte.

 
Wittenbergplatz 1931
  Technische Daten:

Typ:

Inbetriebnahme:

Architekten:
 

Maße:

 

Untergrundbahnhof

11. März 1902

1902/1913: Alfred Grenander
1983: W.-R. Borchardt

1902: Länge 87,0 m, Breite 12,6 m,
2 Seitenbahnsteige: Breite 3,5 m, Höhe 2,5 m
3,6 m unter der Straße

1913: Länge 112,6 m, Breite 44,4 m,
2 Mittelbahnsteige: Breite 11,3 m,
1 „Seiten-„bahnsteig: Breite 7,5 m
Höhe 2,4 m, 4,3 m unter der Straße

Abstellanlage
 
       
         
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Dr. Helmut Meschenmoser
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aktualisiert: 28.07.2005
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