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Artikel

14.08.1948 | Die Neue Zeitung

Mysteriöse Telephonsperre

Berlin (NZ). - Das amtliche sowjetische Nachrichtenbüro behauptete am 12. August, die Abteilung der amerikanischen Militärregierung im Berliner Hauptfernamt, das im amerikanischen Sektor liegt, habe die Telephonlinie zur sowjetischen Besatzungszone nach Schwerin, Dresden und Halle ausgeschaltet. Die US-Militärregierung dementierte am gleichen Tage diese Meldung und teilte mit, daß in Wirklichkeit der Telephondienst auf Anordnung von Behörden der Sowjetzone gestört wurde. Die Zweckmeldung des sowjetamtlichen Nachrichtenbüros ließe erkennen, daß nun auch die von der Blockade ausgenommenen Fernsprechverbindungen von Berlin nach dem Westen "technischen Störungen" unterliegen könnten.

Von unterrichteter Seite des Hauptfernsprechamtes wurde mitgeteilt, daß die Telephonkabel zwischen Schwerin und Dresden, die früher über das im amerikanischen Sektor gelegene Hauptmann gingen, bereits seit 14 Tagen über ein neues, von den Sowjets errichtetes Fernsprechamt führen.

Quellenangaben

Quelle: Die Neue Zeitung
Schlagwörter: Verkehr, Geschichte, Politik, Teilung, Sektor, Blockade, Verkehrswerkstatt, Berlin, Deutschland, Ökonomie, Währung, Währungsreform, Versorgung, Logistik, Güter, Transport, Statistik, Alltag, Mensch, Lebenshaltung, Ernährung, Lebensmittel, Kosten
Aktualisiert am: 06.02.2006
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