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Artikel

28.09.1948 | Die Neue Zeitung

Pakete an der Grenze beschlagnahmt

Berlin (NZ). - Beim Passieren der Zonengrenze bei Wartha wurde am 18. September der Bahnhofswagen des Fernzuges D 18 von sowjetischen Grenzposten kontrolliert. Dabei wurden 49 Pakete beschlagnahmt, die den ordnungsgemäßen "Schnüffelstempel" des Berliner Postamtes O 17 trugen. - Bekanntlich befördert die Post der Sowjetbesatzungszone nur dann Pakete nach Westdeutschland, wenn sie vor dem jeweiligen Postbeamten geöffnet und von ihm kontrolliert werden.

Wie von hohen Postangestellten mitgeteilt wird, sind bereits etwa 50 dieser Pakete bei nochmaligen Überprüfen an der Zonengrenze von sowjetischen Beamten ohne Angabe von Gründen beschlagnahmt worden.

Seitdem die Post der Berliner Westsektoren Pakete nach Westdeutschland über die Luftbrücke befördert, sei die Paketaufgabe im Ostsektor wesentlich zurückgegangen. Dort werden jetzt täglich nur noch 2000 Pakete ausgeliefert gegenüber 18 000 im Berliner Westen.

Quellenangaben

Quelle: Die Neue Zeitung
Schlagwörter: Verkehr, Geschichte, Politik, Teilung, Sektor, Blockade, Berlin, Verkehrswerkstatt, Deutschland, Grenze, Post, Paket, Kontrolle
Aktualisiert am: 06.02.2006
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