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Artikel

30.04.1949 | Die Neue Zeitung

Besatzungsstatut für Berlin fertig

Berlin (SÜDENA). - Der britische, amerikanische und französische Stadtkommandant von Berlin einigten sich am 28. April über "ein kleines Besatzungsstatut" für Berlin. Die Kommandanten haben Maßnahmen getroffen für eine Regelung der Beziehung zwischen der Kommandantur und den deutschen Behörden im Sinne einer großzügigen Erweiterung der Befugnisse für die Stadtverwaltung und den Magistrat, bei der aber die in der gegenwärtigen Lage notwendigen Rechte der Alliierten gewahrt bleiben. Das Statut bedarf noch der Billigung durch die drei Militärgouverneure.

In Berlin ist von der Entspannung, die man sich von den neuen Vier-Mächte-Verhandlungen über die Aufhebung der Blockade verspricht, noch nichts zu spüren; vielmehr kam es zu neuen Zwischenfällen zwischen den Westalliierten und den Sowjets. Sowjetische Offiziere erschienen an den Schleusen des britischen Sektors und trafen Anordnungen, die auf eine Unterbindung der bisherigen täglichen Wassertransporte von etwa 2000 Tonnen Luftbrückengütern hinausliefen. Die britische Militärregierung beschränkte sich nicht auf Proteste, sondern sicherte die drei Schleusen durch Militärpolizei und Panzerwagen.

Quellenangaben

Quelle: Die Neue Zeitung
Schlagwörter: Verkehr, Geschichte, Politik, Magistrat, Alliierte, Kommandantur, Teilung, Sektor, Blockade, Luftbrücke, Güter, Gütertransport, Statistik, Wassertransport, Schiff, Schiffstransport, Schleuse, Bewachung, Militär, Vier-Mächte-Status, Berlin, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 06.02.2006
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