Pferdefuhrwerke
       
Fernverkehr | Geschichte allgemein
 
  Verkehr in Berlin -
Geschichte des Fernverkehr
  Fernverkehr auf Handelsstraßen
Handels-straßen An der Stelle, an der sich die Spree auf rund fünf Kilometer Länge verengt, trafen zwei wichtige Handelsstraßen aufeinander. Die eine Straße kam aus dem Westen und führte vom Rheinland über Magdeburg und Brandenburg nach Spandau. Die zweite kam aus dem Süden aus Leipzig.
  Östlich der Spree verzweigten sich die Handelsstraßen wieder und führten an die Oder Richtung Polen und Russland sowie über Prenzlau an die Ostsee.
  Nördlich der Spreeverengung (Furt) entwickelte sich im 13. Jahrhundert ein Marktplatz, der Molkenmarkt. Von hier aus führte die wichtigste Fernstraße, die Spandauer Straße über Moabit und Spandau Richtung Westen. Über die Rathausstraße (ehemals Oderberger Straße und seit 1701 Königsstraße) ging es nach Osten aus der Stadt.
Beitritt zur Hanse Für den Fernhandel war der Beitritt zur Hanse 1359 von großer Bedeutung. Zu den wichtigsten Handelsgütern von Berlin und Cölln gehörten Tuche, Textilien, Felle, Töpferwaren, Mühl- und Schleifsteine, Fische, Salz, Olivenöl, Metallwaren und Wein. Diese Güter wurden über Wasserwege wie über Fernstraßen transportiert.

Wagenpost

Reitpost

Im 17. Jahrhundert führte als erster deutscher Landesherr der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm neben der Reitpost die Wagenpost ein. Die Postkutschen verkehrten damals bereits regelmäßig nach Fahrplan. Fernstraßen wurden so zu Poststraßen und eine der neuen Postlinien verband 1655 Kleve mit Königsberg in Ostpreussen.
Schlechter Straßenzustand Lange Zeit waren diese Fernstraßen sandige und bei Regenwetter morastige Verkehrswege.
  Dies änderte sich 1728, als König Friedrich-Wilhelm I. bei seinem Besuch in Sachsen die gut ausgebauten sächsischen Straßen kennenlernte.
  Infolgedessen entstanden neue, gerade ausgerichtete Wege nach Potsdam (Königsweg und Kronprinzessinenweg in Berlin-Zehlendorf) sowie nach Königs-Wusterhausen (Adlergestell in Köpenick).
1. Kunststraße 1793 wurde in Preussen die erste sogenannte Kunststraße gebaut. Sie verband die Städte Potsdam und Berlin und hatte ein Straßenbett aus zerschlagenen Steinen.
  Erst nach den Befreiungskriegen begann in großem Umfang der Bau von Chausseen.
Aufhebung von
Zöllen
Begünstigt wurde in Preussen außerdem das Reisen durch die Aufhebung der Straßenzölle innerhalb der Landesgrenzen. Straßenzölle mussten fortan 'nur' noch an den Landesgrenzen gezahlt werden.
Asphalt-straßenbelege Eine bisher unbekannte Reisequalität boten Straßenbelege aus Stampfasphalt. Die Verwendung von Stampfasphalt erfolgte in Berlin erstmals 1869.
 
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  © 2003 Verkehrswerkstatt
Dr. Helmut Meschenmoser
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 06.02.2006
  

 

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