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04.04.2000 | Lübecker Nachrichten

ICE-Züge müssen geschweißt werden

Schäden führen Züge in die Werkstatt

Die ICE-Züge bereiten der Deutschen Bahn AG schon wieder Ärger. Bei der Überprüfung von Zügen der ersten ICE-Generation wurden an den Fahrgestellen, genau an der Druck- und Zugstangenanlenkung der Triebköpfe fehlerhafte Schweißnähte entdeckt. Dreizehn Züge mussten deshalb sofort vorrübergehend in die Werkstätten beordert werden. Mit Ersatzzügen will die Bahn dafür sorgen, dass es nicht zu gravierenden Verspätungen oder gar Ausfällen von Fernzügen kommt. Schon Ostern sollen alle Züge wieder im Einsatz sein. Mehr als jeder fünfte der 59 im Einsatz befindlichen Züge ist von diesem Mangel befallen, bestätigte ein Sprecher der Bahn auf Nachfrage. Er wies darauf hin, dass die Fehler bei den üblichen routinemäßigen Untersuchungen festgestellt worden seien, und alle Züge der ersten Generation nun noch strenger als üblich geprüft würden. Damit sei wieder einmal deutlich gemacht, dass die Bahn der Sicherheit absoluten Vorrang einräume.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, ICE, Technik, Konstruktion, Fahrgestell, Materialermüdung, Abnutzung, Verschleiß, Werkstoff, Stahl, Verfahren, Schweißen, Fügen, Schweißnaht, Qualitätssicherung, Sicherheit, Schaden, Triebwagen, Personenverkehr, Fernverkehr, Kunde, Mensch, Psychologie, Sicherheit, Vertrauen, Folgen, Zeit, Verspätung, Deutsche Bahn AG, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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