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18.08.2000 | Lübecker Nachrichten

TEE - Ein eleganter Luxuszug der 50er Jahre

Die Trans Europa Express-Züge (TEE) nahmen in Deutschland erst 1957 den Fahrbetrieb auf. Sie verkehrten - ähnlich wie die modernen Intercitys heute, im schnellen Takt zwischen den europäischen Metropolen. Der "Helvetia", der jetzt in Lübeck steht, fuhr beispielsweise auf der Strecke zwischen Hamburg und Zürich. Gebaut wurden die TEE in der Lokomotiv- und Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg (MAN) und beim damaligen Kasseler Waggon-Hersteller Wegmann. Die Triebköpfe der Züge sind mit zwei je 1100 PS-starken Dieselmotoren und einem weiteren Motor von 296 PS für Hilfsaggregate ausgerüstet. Sie verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Kilometern in der Stunde. Der klassische TEE wurde mit zwei Triebwagen bespannt, zwischen denen fünf Mittelwagen gekoppelt waren. In den bequemen Großraum-Abteilen konnten dann 168 Reisende - nur in der ersten Klasse - einen schönen Platz finden. Hinzu kommen noch der Küchen- und der Speisewagen. Jeder Waggon war mit einer eigenen Klimaanlage ausgestattet. Bis zum Ende der 70er Jahre fuhren die TEE im Linienverkehr, danach wurden sie durch die IC- und ICE-Züge ersetzt. Bis 1997 wurden die schönen alten Züge dann nur noch auf Sonderfahrten für Anbieter von günstigen Sonderreisen eingesetzt. Jetzt soll dazu ein Zug, der dem Deutschen Eisenbahnmuseum gehört, restauriert werden.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, TEE, Technik, Triebwagen, Antrieb, Dieselmotor, Treibstoff, Diesel, Konstruktion, Fernverkehr, Personenverkehr, Geschichte, Design, Denkmal, Museum, Museumszug, Restaurierung, Kosten, Kostenschätzung, Lübeck, Schleswig-Holstein, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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