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27.11.2000 | Lübecker Nachrichten

Expo-Bahnhof von Hundertwasser eingeweiht

UELZEN - Das Expo-Projekt Bahnhof Uelzen wurde erst nach Schluss der Veranstaltung fertig. Fast einen Monat nach dem letzten Besuchertag in Hannover wurde der Bahnhof Uelzen neu eingeweiht. Der alte Bahnhof wurde nach den Vorstellungen des Künstlers Hundertwasser umgebaut. Hundertwasser lieferte jedoch keine genauen Bauzeichnungen, sondern nur ein Modell, das von den Handwerkern vor Ort geschickt und kreativ umgesetzt wurde. Der Bahnsprecher Hans-Jürgen Frohns wies bei der Feier darauf hin, dass der Bahnhof nun ein Kunstobjekt von besonderem Wert sei. Er rechne damit, so Frohns, dass der Bahnhof ein Ausflugsziel werden wird. Mit Keramikplatten verkleidete Säulen, vergoldete Kugeln und unregelmäßige Flächen kennzeichnen die Architektur des alten, unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes von 1888. Es wurde völlig entkernt und umgestaltet. Selbst die Fußböden in den Unterführungen sind gewellt und mit geschwungenen Linien gestaltet. Auch Bahnvorstandsmitglied Alfred Posser ist begeistert, "überall ein echter Hundertwasser", äußerte er sich. Der umgestaltete Bahnhof in Uelzen gilt als das letzte vollendete Kunstwerk Hundertwassers, er sollte eigentlich schon im Mai vor Beginn der Expo fertig gestellt sein. Der Künstler stritt für eine menschenfreundliche und ökologisch verträgliche Architektur. So wurden die Dächer begrünt, Bäume selbst auf Vorbauten eingepflanzt und eine Solaranlage eingebaut.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Bahnhof, Bautechnik, Baukunst, Künstler, Hundertwasser, Architektur, Renovierung, Modernisierung, Tourismus, Ökologie, Dach, Dachbegrünung, Solartechnik, Solaranlage, Deutsche Bahn AG, Uelzen, Niedersachsen, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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