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22.05.2001 | Lübecker Nachrichten

Zugunfall – Mann tot, Frau und Kind schwer verletzt

SCHULENDORF – Zu einem schweren Unfall zwischen Zug und Auto kam es am Sonntag in der Nähe von Scharbeutz in Schulendorf. Ein Auto geriet an einem Bahnübergang auf die Gleise und wurde von einem Zug erfasst. Der 51-jährige Fahrer war sofort tot. Seine Begleiterin, 22-jährig und ihr Kind, eine vier Monate alte Tochter, wurden schwer verletzt. Die ca. 60 Fahrgäste des Zuges blieben nach Angaben der Polizei bei dem Unfall unverletzt.

Die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Eutin musste nach dem Zusammenstoß mehrere Stunden voll gesperrt werden, weil aus der Diesellok Kraftstoff auslief. Die Polizei konnte bislang keine Aussagen zum Unfallhergang machen.

Am gleichen unbeschrankten Bahnübergang hatte sich bereits vor drei Jahren, am 20.4.1998 ein ähnlicher Unfall ereignet. Damals starben sogar drei Menschen im Auto. Dessen Fahrer hatte das Blinklicht der Signalanlage übersehen.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 22.05.2001
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Personenverkehr, PKW, Unfall, Unglück, Folgen, Tote, Verkehrstote, Verletzte, Ursache, Bahnübergang, Schranke, Blinklicht, Mensch, Versagen, Verhalten, Aufmerksamkeit, Polizei, Lübeck, Eutin, Schleswig-Holstein, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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