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28.09.2001 | Lübecker Nachrichten

88 Verletzte bei Zugunglück am Bodensee Zwei Triebwagen prallten frontal zusammen

LINDAU – Glück im Unglück hatten die meisten Schulkinder, die in zwei Triebwagen von der Schule heimfuhren. 88 Kinder und Erwachsene jedoch, darunter einer der beiden Triebfahrzeugführer, wurden verletzt, acht davon so schwer, dass sie mit Hubschraubern in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Weitere 24 wurden zur ambulanten Versorgung in Krankenhäuser gebracht.

Der von Lindau kommende Zug hatte ein rotes Signal überfahren und nicht gehalten. Dies führte zu einer automatischen Bremsung, so das der Wagen auf der eingleisigen Strecke zum Stehen kam. Plötzlich sahen die Fahrgäste, wie ein anderer Zug auf sie zukam. Einige Kinder sprangen beherzt aus dem stehenden Zug, andere rannten in den hinteren Teil. Mitten in einem Waldstück kam es zum Zusammenstoß.

Die Rettungskräfte bezeichneten es als ein Glück, dass einer der Züge bereits stand und der andere noch bremste, so dass die Geschwindigkeit beim Zusammenprall gering war. Trotzdem gab es bei den Verletzten Prellungen, Brüche, Quetschungen und auch innere Verletzungen, aber keine ist lebensgefährlich, erklärte ein Sprecher des Roten Kreuzes.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 28.09.2001, Seite: 12, Autor: ap
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Personenverkehr, Regionalverkehr, Unfall, Unglück, Unfallursache, Signal, Versagen, Unfallfolgen. Personenschaden, Verletzte, Arbeit, Lokführer, BGS, Staatsanwaltschaft, Lindau, Bayern, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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