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04.10.2001 | Lübecker Nachrichten

Lokführer schweigt zum Unfall

LINDAU – Der wahrscheinlich an dem Unfall schuldige Lokführer verweigert vor der Staatsanwaltschaft die Aussage zum Unfallhergang. Dies ist sein Recht, erklärte der für die Ermittlungen zuständige BGS. Der Führer des einen Triebwagens, ein 50-jähriger erfahrener Lokführer wird von der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Bei dem Unfall waren über 80 Fahrgäste, meist Schulkinder, und die beiden Lokführer verletzt worden. Zwei Triebwagen waren im schwäbischen Ort Enzisweiler zusammengeprallt, weil ein Haltesignal nicht beachtet worden war.

Die beiden Lokführer sind inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie viele der Kinder dort noch behandelt werden müssen, konnte der BGS nicht sagen.

Die beiden Triebwagen werden zunächst in Ulm untersucht und dann nach Kassel zur endgültigen Untersuchung gebracht. Die Deutsche Bahn AG rechnet mit Kosten von bis zu 3 Millionen DM.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 03./04.10.2001, Seite: 12, Autor: dpa
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Personenverkehr, Regionalverkehr, Unfall, Unglück, Unfallursache, BGS, Staatsanwaltschaft, Verletzte, Schaden, Arbeit, Lokführer, Recht, Ermittlung, Kosten, Ökonomie, Lindau, Bodensee, Ulm, Kassel, Baden-Württemberg, Bayern, Deutschland, Europa, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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