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05.10.2001 | Lübecker Nachrichten

Endlich: Aussage des Lokführers

KÖLN – Beim Prozess gegen den Lokführer und andere Bahnmitarbeiter wegen des schweren Eisenbahnunglücks in Brühl brach der Lokführer erstmals sein Schweigen. Er erklärte, dass er der Überzeugung war, an der Unfallstelle 120 km/h fahren zu dürfen. Erlaubt waren wegen Bauarbeiten jedoch nur 40 km/h. Der D-Zug kam aus Belgien und sollte über Köln fahren. Der 29-Jährige äußerte sich beim Prozess vor dem Landgereicht in Köln zum ersten Mal zu dem Tathergang. Der Unfall forderte neun Tote und über 150 Verletzte. Die Lok war entgleist und in einen Garten gerast. Der Prozess wird bis Ende Oktober andauern.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 05.10.2001, Seite: 12
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Fernverkehr, Personenverkehr, D-Zug, Unfall, Baustelle, Unfallursache, Technik, Technikfolgen, Signal, Arbeit, Lokführer, Geschwindigkeit, Personenschaden, Tote, Verletzte, Ermittlungen, Gericht, Brühl, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Belgien, Europa, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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