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06.11.2001 | Berliner Zeitung

Stellenabbau erfolgreich – Züge fallen aus

BERLIN – Die Verantwortlichen der Bahn sparen mit Erfolg, vor allem an Stellen. Mehr als 125 000 Stellen wurden seit Beginn der Privatisierung abgebaut. Das Ziel ist erreicht, heißt es stolz. Auch bei den Beamten wird durch Vorruhestandsregelungen das Ziel erreicht. 7000 Beamte können mit Hilfe der Bundesregierung in den vorzeitigen Ruhestand gehen.

Nicht erreicht hat die Bahn ihr Ziel, die Löhne zu senken. Die Bahn droht ihren Mitarbeitern, wenn sie nicht mit niedrigeren Löhnen auskommen könne, kann sich die Bahn nicht mehr an Ausschreibungen beteiligen und die Arbeitsplätze würden verloren gehen.

Und was passiert in der Praxis? Die Bahn hat nicht mehr genügend Mitarbeiter, um die Züge zu betreiben. Es gibt zu wenig Lokführer und Zugbegleiter, sowie Stellwerker. Noch dringender sucht die Bahn 1000 Ingenieure, nachdem sie solche zuvor entlassen hat. Durch das zusätzliche Geld der Bundesregierung kann mehr gebaut werden, wenn, ja wenn geplant werden könnte. Die Bahn muss nun zurückfahren: Mehr Leute einstellen!

Quellenangaben

Quelle: Berliner Zeitung, 06.11.2001, Seite: 4, Autor: Peter Kirnich
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Personenverkehr, Regionalverkehr, Arbeit, Lokführer, Zugbegleiter, Stellwerker, Ingenieure, Entlassung, Ökonomie, Finanzierung, Kosten, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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