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24.11.2001 | Lübecker Nachrichten

ICE brennt – Keine Verletzten

OFFENBACH – Entgegenkommende Lokführer bemerkten es zuerst und schlugen Alarm. Der hintere Triebkopf des ICE "Henriette Herz" brannte. Rauch schlug aus dem Zug, der auf dem Weg von Berlin nach Karlsruhe war. Im Bahnhof von Offenburg wurde der Zug durch eine Notbremsung gestoppt. Die alarmierte Feuerwehr kämpfte stundenlang mit dem Feuer im Triebkopf. Zuvor waren die 160 Fahrgäste in Sicherheit gebracht worden. So wurde niemand verletzt. Nach fünf Stunden konnte die Feuerwehr das Feuer löschen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Brand entstand nach Angeben zuständiger Stellen der Bahn ein Schaden in Höhe von über 7 Millionen Mark. Unfälle dieser Art hat es seit 1991 bisher dreimal gegeben.

In der vergangenen Woche hatte es einen ICE-Unfall mit fünf Verletzten gegeben, als ein Zug statt mit den vorgeschriebenen 80 Stundenkilometern mit 185 km/h über eine Weiche gerast war.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 24.11.2001, Seite: 10, Autor: dpa/ap
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Fernverkehr, Personenverkehr, ICE, Unglück, Unfall, Unfallursache, Schaden, Staatsanwaltschaft, Brand, Offenbach, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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