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21.01.2002 | Lübecker Nachrichten

Connex macht es billig

BERLIN – Die zum französischen Verkehrskonzern gehörende Connex-Gruppe nimmt am 1. März ihre erste Fernstrecke in Deutschland auf. Auf der Verbindung zwischen Rostock–Berlin–Gera wird sie die Tickets zum halben Preis anbieten, den die Bahn für die Strecke fordert. Connex Geschäftsführer Hans Leister stellte das neue Konzept vor. Connex will damit der Bahn AG keine Kunden "wegschnappen", sondern neue gewinnen. Hartmut Mehdorn, Chef der Deutschen Bahn AG, akzeptiert das gelassen.

Mit dem "Interconnex" beginnt die Gruppe ein Experiment, von der Bahn aufgegebene ehemalige Interregiostrecken neu zu beleben. Die Connexzüge sollen dabei schneller sein. Statt drei Stunden mit dem Regionalexpress braucht Connex nur zwei und eine halbe Stunde. Die Fahrt von Rostock nach Gera wird bei Connex 32,95 Euro kosten. Für die Strecke Berlin–Leipzig werden 14,35 Euro fällig.

Für die Nutzung der Trasse muss Connex der Bahn-Tocher Netz AG je Kilometer 2,20 Euro bezahlen, jeder Halt an einem Bahnhof schlägt mit 50 Euro zu Buche. Connex investiert für die Strecke 200 000 Euro und schafft damit 20 neue Arbeitsplätze.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 21.02.2002, Seite: 6, Autor: AP
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Connex, Personenverkehr, Regionalverkehr, Fernverkehr, Interregio, Fahrpreis, Kosten, Fahrkarten, Privatisierung, Geschwindigkeit, Reisedauer, Bahnhof, Gleise, Netz, Finanzierung, Ökonomie, Rostock, Berlin, Leipzig, Gera, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen, Deutschland, Frankreich, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2002
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