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22.02.2002 | Lübecker Nachrichten

Zugunglück in Ägypten: Kabelbrand als Ursache?

KAIRO – Zweifel an der offiziellen Erklärung der Brandursache äußerte einer der Überlebenden. Die Polizei hatte unmittelbar nach der schwersten Zugkatastrophe Ägyptens einen explodierenden Teekessel als Ursache ermittelt. In der oppositionellen Zeitung "Al-Ahrar" erklärte der ungenannte Überlebende, er habe bei einem Kabel zwischen den Wagen Funken sprühen sehen, aus denen der Brand entstanden sei, der sich rasend schnell ausgebreitet habe.

Oppositionspolitiker aus dem linken Lager fordern inzwischen offen den Rücktritt des Verkehrministers Ibrahim el Demeiri. Sie weisen darauf hin, dass es kein Zufall sei, dass der Brand in der dritten Wagenklasse ausgebrochen sei, deren Wagen besonders marode seien.

Das Innenministerium gab die Zahl der Toten mit 373 an und erklärte die Arbeiten für abgeschlossen.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 22.02.2002, Seite: 12, Autor: AP/dpa
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Ägyptische Staatsbahn, Personenverkehr, Fernverkehr, Unfall, Unglück, Katastrophe, Unfallursache, Feuer, Personenschaden, Tote, Verletzte, Lokomotivführer, Bahnhof, Waggon, Sicherheit, Kairo, Luxor, Ajjat, Ägypten, Afrika, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2002
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