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07.03.2003 | Lübecker Nachrichten

Lokführer-Warnstreik führt zu großen Verspätungen

HAMBURG/LÜBECK - Diesmal hatte die kleine Gewerkschaft der Lokführer GdL, die in Konkurrenz zur Gewerkschaft TRANSNET und zur GdE steht, zum Warnstreik aufgerufen. Ihm folgten viele, aber nicht alle Lokführer. Beamtete Lokführer wurden von der Bahn AG bevorzugt zur Streikzeit eingesetzt. Dadurch kam es zwar nicht zu dem befürchteten totalen Chaos, aber immerhin zu vielen Zugausfällen und Verspätungen. Kurzzeitig standen etwa 1000 Züge still. Auch der S-Bahn-Verkehr in Ballungsräumen war teilweise ebenso betroffen wie einige Fernzüge.

Besonders Pendler im Berufsverkehr waren betroffen. Hundertausende kamen nicht pünktlich zur Arbeit. Wer es einrichten konnte, war auf andere Verkehrsmittel umgestiegen. Im Norden war hauptsächliche die Strecke Lübeck-Hamburgbetroffen. Darauf hatten sich die Lübecker aber eingestellt, so dass die trotz Streik fahrenden Züge fast leer waren. Her fuhren während des 45-minütigen Streiks immerhin vier von sieben Zügen.

Währen Transnet und die GdE die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG am Donnerstag weiterführten, erklärte die Lokführergewerkschaft die Verhandlungen für gescheitert.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 07.03.2003, Seite: 1
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Personenverkehr, Arbeit, Lohn, Gehalt, Lohnerhöhung, Tarifverhandlung, Gewerkschaft, Transnet, GDBA, GdL, Streik, Warnstreik, Zugausfall, Verspätung, Frankfurt, Hamburg, Lübeck, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2003
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