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11.03.2003 | Lübecker Nachrichten

Bombe am Bahndamm

Bahnstrecke gesperrt - Flughafen nicht betroffen

LÜBECK - Beim Ausschachten eines Postenloches am Bahndamm stieß einer der Arbeiter auf etwas Hartes. Zuerst glaubte er an einen Stein. Doch dann konnte er die englische Schrift erkennen und schaltete schnell. Die Bauleitung alarmierte die Polizei, Beamte vom benachbarten Flughafen sperrten das Gelände des Bahnübergangs weiträumig ab. Der Zugverkehr auf der Strecke nach Büchen-Lüneburg wurde für mehrere Stunden eingestellt.

Der alarmierte Sprengmittelbeseitigungsdienst legte die völlig intakte Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, als Flughafen und Kasernen bombardiert wurden, frei und stellte fest, dass sie gesichert war und deshalb ohne Probleme abtransportiert werden konnte. Die Bombe wird nun in einem Spezialbetrieb unschädlich gemacht. Bahnstrecke und Übergang wurde wieder frei gegeben. Einige anliegende Bewohner, die zuvor aufgefordert waren, ihre Häuser zu verlassen, konnte zurückkehren - Gefahr vorüber.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 11.03.2003, Seite: 16, Autor: Jörg Köppke
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Netz, Gleisbau, Bombe, Zweiter Weltkrieg, Streckensperrung, Evakuierung, Kampfmittelbeseitigung, Flughafen Lübeck, Lübeck-Blankensee, EDHL, Lübeck, Schleswig-Holstein, Deutschland, Großbritannien, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2003
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