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05.06.2003 | Lübecker Nachrichten

Schwere Eisenbahnkatastrophe in Spanien

ALBACETE - Ein Schnellzug raste bei der südspanischen Stadt Chincilla frontal in einen Güterzug. Die Wagen beider Züge schoben sich in- und übereinander und standen rasch in Flammen. Die herbei gerufenen Helfer bargen 27 stark verkohlte Leichen aus den Trümmern. Acht Menschen werden nach Angaben der Behörden noch vermisst. Weitere 38 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Schnellzug war auf der Strecke Madrid-Murcia-Cartagena. In der Station Chincilla erhielt er das Signal "Freie Fahrt" für die eingleisige Strecke. Offenbar hatte der Stationsvorsteher übersehen, dass ein Güterzug bereits auf der Strecke war und dem Schnellzug entgegen fuhr. Die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe hat in diesem Jahr bereits 13 schwerere Bahnunfälle zu beklagen.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 05.06.2003, Seite: 12
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Güterverkehr, Personenverkehr, Fernverkehr, Spanische Eisenbahngesellschaft Renfe, Renfe, Unglück, Unfall, Katastrophe, Tote, Verletzte, Unfallursache, Signal, Arbeit, Stationsvorsteher, Madrid, Murcia, Albacete, Chincilla, Spanien, Europa, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2003
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