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11.06.2003 | Lübecker Nachrichten

Bombenfund im Hauptbahnhof

Wer plante den Anschlag auf den Dresdener Hauptbahnhof?

DRESDEN - Wer den Anschlag mit einer Kofferbombe mit TNT-Sprengstoff auf dem Bahnsteig des Dresdener Hauptbahnhof vorbereitet hat, ist weiterhin offen. Die Fahnder der Polizei und des Landeskriminalamtes Sachsen hüllen sich aus ermittlungstaktischen Gründen noch in Schweigen. Auf einem Bahnsteig war der herrenlose Koffer aufgefallen. Nach den ersten Erkenntnissen musste der Bahnhof für 7 Stunden gesperrt werden. Wenn der hochexplosive Sprengstoff bei Betrieb auf dem Bahnhof gezündet worden wäre, hätte es mit Sicherheit ein Blutbad gegeben. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Koffer aus Versehen dort abgestellt wurde. Bekennerschreiben gibt es bislang offensichtlich nicht, jedoch gehen Beobachter von einem terroristischen Motiv aus. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden jedoch nicht verstärkt, da es keine Hinweise für einen Anschlag gibt.

Ein weiterer herrenloser Koffer auf dem Kölner Bahnhof erwies sich bei der Untersuchung als harmlos. Der Hauptbahnhof wurde für drei Stunden gesperrt.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten, 11.06.2003, Seite: 12, Autor: AP/dpa
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Deutsche Bahn AG, Bahnhof, Sperrung, Anschlag, Bombe, Sprengstoff, Polizei, Landeskriminalamt, Dresden, Köln, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2003
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