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01.01.1999 | iwd - Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Mehr Verkehr - weniger Geld

Gemessen an ihren Verkehrsleistungen ist die Bahn im Vergleich zur Straße teurer. Zwar wurden 1998 in Straßen und Brücken 19,9 Milliarden DM investiert - und damit doppelt so viel wie in Gleise und Bahnhöfe (8,6 Milliarden DM). Wenn man die Aufwendungen aber durch die Menge und die zurückgelegte Entfernung der beförderten Personen und Güter teilt, gibt es nichts daran zu deuteln, dass die Bahn bei den Investitionen Vorfahrt eingeräumt bekommt. So wurden 1998 für die Eisenbahn pro 1000 Leistungskilometer 61,74 DM locker gemacht. Die Straße bekam für die gleiche Transportleistung gerade einmal 17,94 DM. Dass die Bahn finanziell bevorzugt wird, zeigt auch ein anderer Vergleich: Die Schiene steigerte ihre Transporte seit 1979 nur um 32 Prozent - die Investitionen stiegen gleichzeitig um 52 Prozent. Bei der Straße steht dagegen einem Leistungs-Plus von 80 Prozent ein Investitions-Minus von 28 Prozent gegenüber.

Quellenangaben

Quelle: iwd - Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, Güterverkehr, Schienennetz, Bahnhof, Ökonomie, Politik, Markt, Wettbewerb, Monopol, Konkurrenz, Autobahn, Straßenbau, Straßenverkehr, Kosten, Investitionen, Auslastung, Statistik, Sanierung, Baumaßnahme, Deutsche Bahn AG, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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