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20.05.1999 | Lübecker Nachrichten

Weniger Stellenabbau - mehr Sicherheit?

Frankfurt - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Eisenbahner (GdED), Norbert Hansen, sprach nach einer Konferenz zum Thema Sicherheit bei der Bahn davon, dass aufgrund der jüngsten Ereignisse 2000 Arbeitsplätze weniger abgebaut würden als geplant. Die Bahn bestätigte diese Angaben nicht. Bahn-Sprecher Uwe Herz betonte, dass der reduzierte Stellenabbau einzig und allein mit der guten Geschäftslage zusammenhänge. GdED-Sprecher Hubert Kummer betonte jedoch, dass 200 neue Stellen zur Wartung, vor allem der Radsätze, geschaffen würden, außerdem sollen Überstunden bei Zugbegleitern und Lokführern abgebaut werden. Hansen sieht weiterhin einen Aufwärtstrend, vor allem bei der jüngst arg gebeutelten Motivation der Bahnbeschäftigten, welcher durch richtige Vorstandsentscheidungen, das neue Managementkonzept von Bahn-Chef Ludewig und die geplanten Einkommenserhöhungen, gestützt werde.

Unterdessen erwägt die Bahn Hochgeschwindigkeitszüge aus Kostengründen auch im Ausland zu kaufen. So sei unter anderem der französische TGV im Gespräch, so Wolfgang Gemeinhardt vom Konzernvorstand. Die insgesamt 47 geplanten neuen Züge werden ungefähr 1,3 Milliarden Mark kosten.

Quellenangaben

Quelle: Lübecker Nachrichten
Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Eisenbahn, ICE, TGV, Ökonomie, Politik, Markt, Wettbewerb, Konkurrenz, Arbeit, Kosten, Rationalisierung, Personalpolitik, Stellenabbau, Arbeit, Arbeitsplatz, Beruf, Lokführer, Zugbegleiter, Zeit, Arbeitszeit, Mehrarbeit, Überstunden, Überstundenabbau, Neueinstellungen, Qualität, Sicherheit, Wartung, Mensch, Psychologie, Motivation, Gewerkschaft, GdED, Deutsche Bahn AG, Deutschland, Verkehrswerkstatt
Aktualisiert am: 02.01.2006
Erstellt von: C. Duismann 2001
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