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Verkehrswerkstatt: Der Untergang der Titanic | Suchen
 
Der Mythos der Titanic
 

Die Titanic aber lebt.Sie ist Projektionsfläche von Erfahrungen, die den Menschen Bilderwelten gibt, die aus ihrer Phantasie entstehen: Mag die Wissenschaft auch Aufklärung über alles geben können, so wird sie nichts gegen die Bilderwelten tun können, die aus disem Schiff und seinem Untergang gespeist werden. Wie ein nicht ausgestorbener Dinosauerier verhält sich die Titanic, ihre tatanische Kraft erweckt Bilder, Gefühle und Träume, die vermeintlich längst aus dem Alltag verdrängt sind. Die Titanic, ruhend in den Tiefen des Meeres, wirkt dennoch wie ein Kraftwerk der Emotionen, denen sich kaum jemand verweigern kann: Über 3000 Bücher haben sie zum Gegenstand, an die drei Dutzend Filme - der bislang letzte ist gerade in den USA abgedreht - erzählen von ihr, sie ist Inhalt einer Oper, Titel eines endgültigen Satiremagazins, Vorlage für Bastelbögen, Allegorie, Metapher und Projektion zugleich.
Die mindestens wissenschaftlich angehauchten Mitglieder der weltweit bestehenden "Titanic Societies" sind, außer in Habitus und ihren gesellschaftlichen Gepflogenheiten, letztlich nicht so verschieden von Betreibern und Besuchern des "Café Titanic" in Berlin-Prenzlauer Berg.

Sie wähnen sich alle am Abgrund, aber
sie stehen doch auf festem Boden.
 
Literatur etc.
Die Bergung der Artefakte
  Schlagwörter: Verkehr, Verkehrsmittel, Schiff, Schifffahrt, Geschichte, Mythos, Untergang, Unglück, Unfall, Katastrophe, Titanic, Passagierschiff, Personentransport, Reedereien, Atlantiküberquerung, Übersee, Amerika, Deutschland, Verkehrswerkstatt
  

 

© 2003 Verkehrswerkstatt
Kathrin Gerlof, Bernd Schneidewind, Berlin.
Alle Rechte vorbehalten.
Eine Nutzung für den Unterricht ist freigegeben.
aktualisiert: 29.10.2003

 

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