Kinder machen Kunst mit Medien    
             
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Das BLK-Programm Kulturelle Bildung im Medienzeitalter, kurz KuBiM, umfasst 22 einzelne Modellprojekte in 13 Bundesländern. Ziel des Programms ist die Entwicklung und Erprobung innovativer Modelle für den kreativen und kompetenten Umgang mit den neuen Medientechnologien in der kulturellen Bildung. Es gibt zwei KuBiM-Projekte in Berlin, klip und "Kinder machen Kunst mit Medien". Unser Schwerpunkt liegt im Bereich Sonderpädagogische Förderung im Grundschulalter.
Förderkennzeichen: A 6681 Be02 | Förderungsdauer: 1.8.2002 - 30.3.2005
Projektleitung
Dr. Peter Hübner, Ref. Sonderpädagogische Förderung
Projektkoordination
Markus Schega, kubim@wir-in-berlin.de
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Beuthstr. 6 - 8
10117 Berlin

Wissenschaftliche Begleitung

Prof. jun. Carmen Mörsch und Nanna Lüth (seit September 2003)
Dr. Helmut Meschenmoser
Margrit Witzke (bis Juni 2003)

Sparte
Bildende Kunst, Musik, Darstellendes Spiel, Medienerziehung, lernbereichsübergreifend

Programmschwerpunkte
o Wie können ästhetisches Lernen und kulturelle Bildung von Kindern im Grundschulalter in Sonderschulen oder im gemeinsamem Unterricht an Grundschulen gefördert werden und dazu beitragen, Benachteiligungen auszugleichen?
o Welche medienpädagogischen Konzepte bewähren sich dabei?
o Welche Potenziale liegen in der kooperativen Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern?
o Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Kurzbeschreibung
Schwerpunkt des Vorhabens ist die Entwicklung, Erprobung und Übertragung didaktisch und sonderpädagogisch begründeter Konzepte für die ästhetische Bildung im Medienzeitalter von Klasse 1 bis 6 im Rahmen der Sonderpädagogischen Förderung. Im Zentrum stehen dabei experimentelle, prozessorientierte und projektorientierte Unterrichtsmodelle, die auf eine künstlerische Gestaltung mit neuen Medien zielen. Im Sinne sonderpädagogischer und grundschulpädagogischer Prinzipien wird lernbereichsübergreifender Unterricht angestrebt.

Die Öffnung von Schulen - insbesondere auch durch Einbeziehung von Experten - bietet Möglichkeiten für eine zunehmend aktivere Teilhabe der Kinder mit Behinderungen am öffentlichen Leben. Die Unterrichtsvorhaben werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auf konkrete Unterrichtsergebnisse, Veröffentlichungen, Ausstellungen und Vorführungen hin geplant.

Das Vorhaben zielt insbesondere auf die systematische Qualitätsentwicklung der Ästhetischen Bildung in der Sonderpädagogischen Förderung. Grundlage dafür bilden die aktuellen grundschul- und sonderpädagogischen Standards und die spezifischen Bedingungen der Sonderpädagogischen Förderung, die sich aus den individuellen Lernausgangslagen der Kinder ergeben.

Die erwünschte Steigerung der Selbstkompetenzen wird u.a. durch folgende Elemente erreicht:
o die Schüler bringen ihre individuellen vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen ein,
o arbeiten in "Expertenteams" und präsentieren ihre Ergebnisse,
o individuelle Ziele werden von den Schülern formuliert und kontrolliert.
o Informationsbeschaffung bei außerschulischen Experten wird zur Anbahnung von Strategien zum zukunftsnotwendigen lebenslangen Lernen praktiziert.

Es sind von dem Vorhaben innovative Effekte für die zukünftige Entwicklung der Sonderpädagogischen Förderung zu erwarten. Diese werden in den in Vorbereitung befindlichen gemeinsamen Rahmenplanentwicklungen der Länder Berlin und Brandenburg aufgegriffen. Damit wird einerseits die erwünschte curriculare Nachhaltigkeit des Vorhabens sichergestellt. Die für eine nachhaltige Schulqualitätsentwicklung notwendige Sicherung der Erfahrungen wird anderseits durch die Einbeziehung in die Schulprogrammentwicklung erzielt. So verpflichten sich die für den Schulset ausgewählten Schulen dazu, die Inhalte und Ziele des Projektes zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte zu bestimmen.

Leitfragen
o Über welche Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen verfügen die Kinder im Bereich, Kultur, Ästhetik und Medien?
o Wie kann es gelingen, dass jedes Kind seine individuellen Potenziale in den Unterricht einbringt?
o Welche organisatorischen, materiellen und personellen Voraussetzungen sind für die Ziele des Projektes förderlich, welche hemmend?
o Über welche Erfahrungen und Kompetenzen verfügen die Lehrerinnen und Lehrer?
o Wie gelingt es, dass alle beteiligten Lehrerinnen und Lehrer ihre individuellen Kompetenzen einbringen?
o Wie kann eine Fortbildung aussehen, die die kollegiale Zusammenarbeit unterstützt?
o Welche Bedingungen sind für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern begünstigend, welche hemmend?
o Welche Potenziale bergen musisch-ästhetische und kulturelle Bildung, vor allem für benachteiligte Kinder.
o Welche Konzepte bewähren sich in den Projektschulen?

Literatur
Meschenmoser, H.: Lernen mit Multimedia und Internet. Eine Einführung in die Mediendidaktik. Baltmannsweiler 2002.
Meschenmoser, H.; Schega, M.: Gemeinsam mit Computern lernen - Eine Schule macht sich auf dem Weg. In: Pädagogik 52(2000)9, S. 20-23.
Witzke, M. "Selbstbilder in eigenproduzierten Videos. Ein Vergleich präsentativer und diskursiver Selbstdarstellungen Jugendlicher." Dissertation an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg eingereicht Juni 2002
Witzke, Margrit (2002): Kommunikation, Kompensation und Qualifikation. Medienproduktionen mit Jugendlichen aus benachteiligenden Verhältnissen. Erscheint in der Dokumentation der Tagung "Anschluss oder Ausschluss? Medien und Benachteiligtenförderung", 17.10.2002, Universität Mainz.
     
                     
                 wir-in-berlin.de 2003    
                   
                     
         Projektleitung: Dr. Peter Hübner, SenBJS - Referat Grundschulen,
 Sonderpädagogische Förderung/Sonderschulen
 Projektkoordination: Markus Schega kubim@wir-in-berlin.de

  "Kinder machen Kunst mit Medien" ist ein BLK-Programm im Rahmen von KuBiM: Kulturelle Bildung im Medienzeitalter