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Kindersoftware bei wir-in-Berlin.de

Bewertungskriterien

Kinder spielen gerne und sollen es auch tun. Neben den vielen sehr wertvollen klassischen Spielen gibt es Software, die Kinder besonders anspricht und pädagogisch sinnvoll sein kann.
Kinder wählen Software nach unterschiedlichen, häufig sehr subjektiven Kriterien aus. Was nutzt da eine Software, die zwar sehr wertvolle Inhalte vermittelt, aber für Kinder wenig motivierend ist.
In dem Bereich "Kindersoftware" von wir-in-berlin.de wird das handelsübliche Angebot an Neuerscheinungen gesichtet und werden ausgewählte Produkte vorgestellt.
Die Auswahl geschieht nach den Gesichtspunkten Unterhaltung, Information, Spielspaß usw. Alle Produkte wurden geprüft und erprobt. Bedenkliche Software, in der beispielsweise Gewalt dargestellt, verharmlost bzw. angeregt wird, wurde nicht berücksichtigt.
Die Texte wenden sich an Erwachsene, an Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie an Eltern.
Insbesondere an Ganztagsschulen wird nach sinnvoller Kindersoftware für die Freizeitgestaltung gesucht. Hier werden Anregungen zur Auswahl geboten. Alle Produkte stehen zur Einsicht und Beratung zur Verfügung.

Wir unterteilen unsere Bewertung in zwei Bereiche.

Einerseits schätzen wir das Spiel nach bekannten Kriterien ein wie dies auch in einschlägigen Fachzeitschriften üblich ist.
Anderseits beurteilen wir den pädagogischen Nutzen und die Einsatzmöglichkeit im Unterricht.

Erfahrungen zeigen, dass viele Kinder und Jugendliche einen ernstzunehmenden Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen verbringen. Aus diesem Grund wollen wir eine Entscheidungshilfe geben, welche Spiele motivierende und sinnvolle Lerninhalte mit sich bringen, die im Unterricht und in der Freizeit einsetzbar sind.

Als Pädagogen sind wir bemüht den Dialog mit Kindern und Jugendlichen zu suchen. Dazu ist es erforderlich sich über beliebte Freizeitbeschäftigungen der Kinder und Jugendlichen zu informieren. Damit wird die konstruktive Auseinandersetzung mit Computerspielen verbunden. Es ist zu klären, welche Anreize Computerspiele bieten? Darüber hinaus ist interessant, welchen Nutzen sie erschließen. Dazu gehört auch eine kritische Betrachtung von Beeinträchtigungen für die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Wenn nicht in der Schule, wo sonst sollte der richtige Umgang mit Computerspielen gelernt werden. Medienpädagogik gehört selbstverständlich auch zur Elterarbeit.

Die von uns vorgestellten Programme stellen nur einen kleinen Ausschnitt dar. Aufgrund der Eigendynamik des Marktes ist eine Vollständigkeit nicht zu erreichen. Hier wird eine exemplarische Auswahl an.

Folgende Kriterien haben einen hohen Stellenwert:

  • Innovation (Spiele die neue Maßstäbe setzen)
  • Spaß
  • Grafik
  • Steuerung
  • Vermittlung von Allgemeinwissen
  • Lerninhalte
  • Unterrichtsrelevanz
  • pädagogischer Nutzen
  • Lebenswirklichkeit

Erläuterungen zum Gütesiegel

Für einen ersten Eindruck bieten wir eine kurze Beschreibung und Einschätzung der ausgewählten Kindersoftware. Diese wird knapp zusammengefasst und für eine erste Einschätzung gibt es ein Gütesiegel. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Objektivität, da einige Aspekte Geschmacksache sind.


Ein vollständiges Brandenburger Tor ist die beste Auszeichnung.

Die Bewertung nach bekannten Kriterien der einschlägigen Zeitschriften drückt sich durch die Säulen aus.
Die darüber hinaus weisende pädagogische Bewertung kommt durch die „Dachkonstruktion“ zum Ausdruck.

Weitere Anregungen und auch Erfahrungen mit vorgestellten und anderen Softwareprodukten sind sehr willkommen.

Mailen Sie uns: Götz Salomon@web.de

 
Weiterführende medienpädagogische und gesetzliche Informationen finden Sie unter: http://www.bundespruefstelle.de/ Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Beginn dieses Jahres nimmt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mit der Einrichtung eines medienpädagogischen Bereichs neben ihrer bisherigen Tätigkeit (Indizierung jugendgefährdender Medien) auch präventive Aufgaben des Jugendmedienschutzes wahr. Die Verknüpfung von gesetzlichem und medienpädagogisch begründetem Jugendmedienschutz zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche – wie bisher - vor jugendgefährdenden Medieninhalten zu schützen, aber auch, die Bürgerinnen und Bürger für die Anliegen des Jugendmedienschutzes zu sensibilisieren und sie an einen kompetenten und verantwortungsbewussten Ungang mit Medien heranzuführen.

In der Annahme, dass Sie an der Entwicklung unserer Arbeit interessiert sind, haben wir Sie in unsere Mailing-List aufgenommen. Zukünftig werden wir Ihnen in „loser“ Abfolge wichtige Mitteilungen der Bundesprüfstelle zusenden. Dies verbinden wir mit der Hoffnung, dass Sie uns mit geeigneter Verwendung der Inhalte  behilflich sind, die oben genannten Vorhaben umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Monssen-Engberding

Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

Autor: Götz Salomon
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wir-in-berlin.de 28.06.07
betreut von Götz Salomon