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Projektgedanken |
| Frau
Gappa und die Klasse 4a aus der Erpelgrund-Schule
haben das Projekt "Rund um den Regenwurm" durchgeführt. |
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| Die Unterrichtseinheit
"Rund um den Regenwurm " habe ich als Klassenlehrerin der
4a an der Erpelgrund-Schule im Frühjahr 2001 durchgeführt. Es
handelt sich um eine Integrationsklasse mit 23 Kindern, von denen
drei Schüler verhaltensgestört sind. |
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moderner Unterricht -moderne Medien
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Zu diesem Thema passte
die CD-ROM Löwenzahn 2 von Peter Lustig aus dem Terzio-Verlag ganz
hervorragend, weil verschiedene Arbeitsaufträge über das interaktive
Medium von den Schülern selbständig bearbeitet werden konnten. Die
Installation des Programms bereitete keine Probleme. Die Navigation
und Handhabung waren denkbar einfach und übersichtlich und bereitete
den Schülern keinerlei Schwierigkeiten. |
| Das Projekt war eine
fächerübergreifende Unterrichtseinheit und umfasste die Bereiche Deutsch,
Sachkunde, Bildnerisches Gestalten und letztendlich auch durch Peter
Lustigs fröhliche Melodien die Musik. |
Fächergrenzen überwinden
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| Da die Schüler in
einer weitgehend offenen Unterrichtssituation möglichst selbstbestimmt,
eigenverantwortlich und selbsttätig die Arbeitsaufträge auch
in Form von Partner- oder Gruppenarbeit bearbeiten und die Lernergebnisse
bzw. Lernaufträge in einem selbst hergestellten Buch dokumentieren
und festhalten sollten, bot sich besonders der Einsatz des interaktiven
Mediums Löwenzahn 2 an. Hier konnten sich die Schüler sehr selbständig
über die zu erforschenden Fragen informieren, Ideen sammeln, sich
über weitere Aspekte des Themas anregen lassen und viel Wissenswertes
über alle Themen rund um den Regenwurm auf eine sehr kindgerechte,
abwechslungsreiche und liebevolle gestaltete Art und Weise erfahren.
Darüber hinaus hatten die Schüler auch genügend Gelegenheit zum Nachschlagen
und Stöbern in den Büchern. Möglichst viele Sinneskanäle und Lerntypen
sollten angesprochen werden. |
| Die Unterrichtseinheit
wurde zunächst in einem Kreisgespräch vorgestellt. Dabei hatte ich
die zu bearbeitenden Themen und Aufträge auf ein DIN-A-3 Blatt vergrößert
und im Klassenraum aufgehängt. Darüber hinaus erhielt jeder Schüler
dieses Blatt verkleinert als DIN-A-4 Bogen, der zugleich als Inhaltsverzeichnis
für das Regenwurmbuch genutzt werden konnten, als auch als Laufzettel
für die verschiedenen Stationen. So hatten die Schüler stets eine
Übersicht, wie weit sie schon waren oder welches Thema noch fehlte.
Bei der Vorstellung zeigte ich auch die zur Verfügung stehenden Medien
wie beispielsweise Löwenzahn 2 und wir besprachen die Regeln, die
im Umgang mit dem Material und für die Durchführung des Projektes
notwendig waren. |
Einführung im Kreisgespräch
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Lernen an Stationen
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Nun begann für die
Schüler die Arbeit an den Stationen. Dadurch, dass die meisten Materialien
mehrfach vorhanden waren, viele verschiedene Medien benutzt werden
konnten, sehr viele Arbeitsaufträge zur Verfügung standen, gab es
kaum ein Drängeln oder Warten an einer bestimmten Station. Die Schüler
wussten auch, dass jeder von ihnen in den Genuss kommen würde, am
PC zu arbeiten. Je nach Bedürfnis oder nach der gestellten Aufgabe
konnten sie zwischen Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit wählen.
Zwischendurch zogen sie sich zurück, um Ergebnisse in ihren Büchern
festzuhalten und diese schön zu gestalten und zu illustrieren. Meine
Rolle als Lehrerin war insofern verändert, dass seit der Bereitstellung
der Lernmaterialien und der anschließenden Einführung des Themas die
Schüler weitgehend selbständig, eigeninitiativ, kooperativ und binnendifferenziert
an den Aufgaben arbeiteten. Ich koordinierte gegebenfalls mal die
eine oder andere Station; gab Hinweise oder unterstützende Erklärungen;
beriet Schüler, wenn Fragen zur Gestaltung des Buches oder zum Ablauf
der Aufträge auftraten; unterstützte die Schüler bei Rechtschreibproblemen,
beim freien Schreiben... ... |
| Dieses Projekt wurde
von allen Kindern sehr gut angenommen. Ihnen gefielen vor allem: die
freie Arbeitseinteilung; die Entscheidungsfreiheit, wann sie welche
Station bearbeiten wollten; die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte setzen
zu können; das Erforschen von Löwenzahn 2 mit den vielfältigen attraktiven
und interessanten Anregungen und Lernmöglichkeiten; das Stöbern und
Schmökern in den Büchern; die abwechslungsreiche Lernumgebung; das
kreative Gestalten des Wetterbuches und die Freiheit, sich die Sozialform
wählen zu können. |
was den Kindern gut gefiel
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Unterrichtsqualität mit neuen Medien
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Mit
interaktiven Medien wie Löwenzahn 2 zu arbeiten erwies sich als eine
außerordentliche große Qualitätssteigerung des Unterrichts sowohl
in bezug auf die Begeisterung bei den Schülern als auch auf die inhaltlichen
Aspekte, die dieses Medium aufgrund seiner Interaktivität vermitteln
kann. Da kommt kein Schulbuch mit; was aber nicht bedeutet, dass Bücher
keinen Stellenwert mehr haben. Ich denke, die Vielfalt der Medien,
die uns in der heutigen Zeit zur Verfügung stehen, bieten ungeahnte
Möglichkeiten für andere Unterrichtsformen und Unterrichtsinhalte.
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